Wie kann Diabetes Gehirn und Psyche beeinflussen?

Wissenschaftliche Unterstützung: Prof. Dr. Karsten Müssig

Die langfristigen Folgen eines unzureichend eingestellten Diabetes mellitus sind vielfältig und betreffen zahlreiche Organe und Regionen des Körpers.

Dazu gehören auch das Gehirn und die Psyche: Eine Diabetes-Erkrankung kann mit Stress, Depressionen, Gedächtnis- oder Ess-Störungen verbunden sein.

Erhöhter Stress bei Diabetes

Eine Diabetes-Erkrankung bedeutet oft Stress, denn sie stellt tagtäglich Anforderungen an die Betroffenen. Menschen mit Diabetes müssen sich ständig an Regeln halten, wie regelmäßiges Blutzuckermessen, Achten auf die Ernährung und ausreichende Bewegung im Alltag. Viele Betroffene leiden darunter, dass die Erkrankung ihren Alltag bestimmt. Hinzu kommt die Angst vor Folgeerkrankungen. Die immerwährenden Anforderungen können zu einer emotionalen Dauerbelastung werden und damit auch zu Dauerstress führen. In der Fachwelt spricht man von „Diabetes-Distress“.

Bei Dauerstress produziert der Organismus außerdem vermehrt das Hormon Kortisol. Auch Kortisol erhöht den Blutzuckerspiegel, um dem Körper bei Bedarf schnell mehr Energie zur Verfügung zu stellen. Hinzu kommt, dass eine hohe Stressbelastung die Ausschüttung des Appetithormons Ghrelin stimuliert. Dieses Appetithormon fördert das Verlangen nach Süßem und kohlenhydratreichen Nahrungsmitteln – und somit die Wahrscheinlichkeit für eine weitere Erhöhung des Blutzuckerspiegels durch vermehrte Nahrungsaufnahme.

Eine Reihe von Untersuchungen haben gezeigt, dass bei Diabetes-Distress die Fürsorge für die eigene Diabetes-Erkrankung oft abnimmt. Das wirkt sich über kurz oder lang auch auf den Behandlungserfolg aus. Der Diabetes wird vernachlässigt, die Stoffwechselkontrolle verschlechtert sich und das Risiko für Langzeitkomplikationen der Erkrankung steigt.

Die gute Nachricht: Es gibt eine Reihe erlernbarer Methoden und Maßnahmen, um Distress abzubauen. Ein Beispiel ist regelmäßige körperliche Aktivität. Wichtig ist es, Hilfe zu suchen und auch anzunehmen. Eine gute Unterstützung bei der Stressbewältigung können zum Beispiel Stress-Coping-Strategien sein.

Bedenken, Sorgen und Ängste im Zusammenhang mit der Diabetes-Erkrankung können zur emotionalen Überforderung beitragen. Eine Reihe von Studien bestätigen, dass Menschen mit Diabetes häufiger Ängste berichten und rund doppelt so häufig Anzeichen für eine Depression haben als gleichaltrige Stoffwechselgesunde. Schätzungsweise fast 10 Prozent der Menschen mit Diabetes sind von einer „echten“ Depression betroffen und etwa 25 Prozent leiden unter depressiven Verstimmungen. Frauen mit Diabetes erkranken insgesamt häufiger an einer Depression als Männer.

Die Motivation für das Umsetzen der eigenen Diabetes-Behandlung nimmt bei depressiven Verstimmungen oder einer Depression oft ab. Die Folge der vernachlässigten Behandlung ist ein Anstieg des Blutzuckerspiegels. Hinzu kommt, dass sich auch die Stresshormone bei psychischem Stress ungünstig auf die Blutzuckerwerte auswirken. Langfristig erhöhte Blutzuckerspiegel lassen jedoch das Risiko für Diabetes-Folgeerkrankungen an Gefäßen, Herz, Augen und Nieren ansteigen. Eine konsequente Behandlung einer Depression kann die Stoffwechselsituation bei Diabetes verbessern.

Gut zu wissen:

Die Arbeitsgemeinschaft Diabetes und Psychologie e.V. der Deutschen Diabetes Gesellschaft stellt Informationen, Adressen und einen Selbsttest (WHO-5 Wohlfühltest) im Internet zur Verfügung: www.diabetes-psychologie.de

Nicht jeder niedergeschlagene Gemütszustand ist gleich eine Depression oder depressive Verstimmung. Eine vorübergehende Niedergeschlagenheit gehört zu den normalen Tiefs unseres Lebens.

Wenn die Niedergeschlagenheit jedoch über einen längeren Zeitraum anhält, das heißt über mehrere Wochen oder Monate, kann eine Depression oder eine depressive Verstimmung vorliegen. Oftmals wird eine Depression vom Betroffenen unterschätzt und verschwiegen.

Fragebögen können Patientinnen und Patienten und ihre behandelnden Ärztinnen und Ärzte dabei unterstützen, eine bestehende Depression zu erkennen. Das ist wichtig, denn wer von einer Depression betroffen ist, benötigt therapeutische Hilfe. Wenn eine Depression festgestellt wird, kann die Ärztin oder der Arzt die Betroffenen bei Bedarf an einen Psychologen oder Psychotherapeuten überweisen. Auch eine medikamentöse Behandlung depressiver Störungen ist möglich.

Von einer depressiven Verstimmung sprechen Fachleute, wenn die Anzeichen wie zum Beispiel Niedergeschlagenheit, erhöhtes Schlafbedürfnis, ständige Müdigkeit und Antriebslosigkeit zeitlich begrenzt sind. Die Ausprägung der Beschwerden ist bei einer depressiven Verstimmung außerdem leichter als bei einer Depression.

Gut zu wissen:

Typische Anzeichen einer Depression sind zum Beispiel andauernde

  • Traurige Stimmung
  • Antriebslosigkeit, innere Unruhe
  • Denk- und Konzentrationsstörungen
  • Schuld- und Minderwertigkeitsgefühle
  • Interessenverlust, Lustlosigkeit
  • Angstgefühle
  • Schlafstörungen
  • Verminderter Appetit
  • Tiefe Verzweiflung, Selbstmordgedanken

Auch die depressive Verstimmung gilt als krankhafte Veränderungen der Stimmungslage. Im Vergleich zur Depression geht sie jedoch ohne therapeutische Hilfe vorüber. Nichtdestotrotz kann es für Betroffene nützlich sein, sich Unterstützung zur Bewältigung der Stimmungstiefs zu suchen.

Gedächtnisleistung & Demenz

Für eine zunehmende Vergesslichkeit oder Schwierigkeiten beim Konzentrieren kommen viele Ursachen infrage. Nicht immer verbirgt sich eine ernste Erkrankung dahinter. Fast jeder kennt wohl die Situation, sich plötzlich an einen Namen nicht mehr erinnern zu können oder eine Verabredung einfach vergessen zu haben. Wenn sich die Vorfälle von Gedächtnisstörungen jedoch häufen, kann eine beginnende Demenz vorliegen. Die Merk- und Erinnerungsfähigkeit ist dann deutlich beeinträchtigt, was besonders beim Kurzzeitgedächtnis auffällt. Bei einer fortgeschrittenen Demenz-Erkrankung können Patientinnen und Patienten oft nicht mehr sagen, welches Jahr, welcher Monat oder welcher Tag gerade ist. Unter Umständen wird sogar der eigene Name oder das eigene Geburtsdatum vergessen. Häufig sind auch Wesensveränderungen, Verwirrtheitszustände und Orientierungsprobleme. Das kann so weit gehen, dass sich die Betroffenen in der eigenen Wohnumgebung nicht mehr zurechtfinden.

Menschen mit Diabetes haben häufiger Beeinträchtigungen der kognitiven Funktionen und sind stärker demenzgefährdet als Stoffwechselgesunde. Es ist bekannt, dass Personen mit Diabetes im Laufe ihres Lebens etwa doppelt so häufig an einer Demenz-Erkrankung leiden als gleichaltrige Personen ohne Diabetes. Die gute Nachricht: Es gibt eine Reihe von Möglichkeiten, das Risiko für eine Demenzerkrankung zu senken – auch und insbesondere für Menschen mit Diabetes.

Fachleute gehen davon aus, dass mehrere Ursachen für das erhöhte Demenz-Risiko bei Diabetes verantwortlich sind. Dazu gehören neben schlechter Einstellung von Blutzucker-, Blutdruck- und Blutfettwerten auch Rauchen, Bewegungsmangel sowie das Vorliegen von Übergewicht und Depression. Nach aktuellem Wissensstand ist fehlende Bewegung einer der wichtigsten Treiber für eine spätere Demenz. Das gilt für Menschen mit und ohne Diabetes.

Neben erhöhten Blutzuckerwerten können auch schwere Unterzuckerungen die Entstehung von Demenz fördern. Studiendaten ergaben, dass 3 und mehr schwere Unterzuckerungen das Risiko für eine spätere Demenz verdoppeln.

Von einer Demenz-Erkrankung sind vor allem Menschen mit Typ-2-Diabetes und Folgeschäden an den Gefäßen betroffen. Diese Patientinnen und Patienten können im Laufe ihres Lebens an einer vaskulären Demenz erkranken, das heißt eine Demenz, die aufgrund von Durchblutungsstörungen im Gehirn entsteht.

Studien bei Menschen mit Typ-2-Diabetes zeigen einen klaren Zusammenhang zwischen vaskulärer Demenz und der Qualität der langfristigen Einstellung von Blutzucker, Blutdruck und Blutfettwerten. Je besser diese Komponenten des metabolischen Syndroms eingestellt sind, umso geringer ist das Risiko für eine spätere Demenz-Erkrankung.

Gut zu wissen:

Die Blutgefäße im Gehirn versorgen die Nervenzellen mit Sauerstoff und Nährstoffen. Sind die Gefäße geschädigt, können Nervenzellen sich nicht mehr ausreichend regenerieren. Da geschädigte Nervenzellen nicht ersetzt werden, häufen sich die Schäden im Laufe der Jahre bis hin zu einer Demenz.

Eine Unterform der Demenz ist der Morbus Alzheimer. Im Gehirn von Menschen mit Alzheimer-Krankheit finden sich typische Eiweißablagerungen (Beta-Amyloid-Plaques) und eine Fehlverteilung des sogenannten Tau-Proteins in Nervenzellen. Beide Beobachtungen werden mit der Schädigung von Hirnzellen in Verbindung gebracht.

Bei der Alzheimer-Krankheit gehen Nervenzellen und Nervenzellkontakte in einem langsam fortschreitenden Prozess zugrunde. Es sterben immer mehr Nervenzellen ab und es kommt zum Verlust der geistigen Fähigkeiten. Das Gedächtnis geht schließlich verloren. Auch das Wesen der Betroffenen kann sich verändern, da nicht nur das Denkvermögen, sondern zusätzlich emotionale und soziale Fähigkeiten immer weiter eingeschränkt werden.

Bereits seit langem ist bekannt, dass Menschen mit Diabetes ein fast doppelt so hohes Risiko für die Alzheimer-Krankheit haben als Stoffwechselgesunde.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben erste Zusammenhänge zwischen Morbus Alzheimer und Diabetes mellitus aufgedeckt. Der Glukose-Stoffwechsel scheint bei Alzheimer-Betroffenen bereits frühzeitig verändert zu sein. Unter anderem konnte gezeigt werden, dass die Nervenzellen von Menschen mit Alzheimer-Krankheit insulinresistent sind. Insulinresistente Zellen können weniger Beta-Amyloid abbauen, was zu einer verstärkten Ablagerung von Beta-Amyloid-Plaques beitragen könnte.

Die Insulinresistenz, das heißt die verminderte Ansprechbarkeit von Körperzellen auf das Hormon Insulin, spielt auch beim Typ-2-Diabetes eine bedeutende Rolle. Hier reagieren vor allem die Muskulatur, die Leber und das Fettgewebe weniger empfindlich auf Insulin, wodurch der Blutzuckerspiegel steigt und Fettstoffwechselstörungen begünstigt werden.

Eine weitere Gemeinsamkeit sind die chronisch schwelenden Entzündungsprozesse im Körper beziehungsweise im Gehirn, die sich sowohl bei Diabetes als auch bei Alzheimer finden.

Ess-Störungen bei Diabetes

Diabetes ist mit einem erhöhten Risiko für Ess-Störungen verbunden. Beim Typ-2-Diabetes spielt vor allem die sogenannte Binge-Eating-Störung eine Rolle. Auch das Auslassen von oralen Antidiabetika wird immer wieder berichtet.

Beim Typ-1-Diabetes steht das absichtliche Weglassen von Insulindosen zum Zwecke des Gewichtsverlusts, die sogenannte Diabulimia, im Mittelpunkt. Eine weitere Ess-Störung, bei der sich Heißhungerattacken mit Erbrechen oder der Einnahme abführender Medikamente abwechseln, (Bulimia nervosa) wird ebenfalls vor allem bei jugendlichen Mädchen beziehungsweise jungen Frauen mit Typ-1-Diabetes beobachtet.

Risikofaktoren für die Entwicklung von Ess-Störungen bei Patientinnen und Patienten mit Diabetes sind jüngeres Alter, weibliches Geschlecht, höheres Körpergewicht, Unzufriedenheit mit dem Körperbild und Depression. Viele Betroffene neigen dazu, ihre Ess-Störung zu leugnen oder zu verharmlosen.

Es ist wichtig, Ess-Störungen als eine Krankheit zu akzeptieren. Die Folge von Ess-Störungen bei Menschen mit Diabetes ist eine schlechte Blutzuckerkontrolle und damit ein höheres Risiko für Komplikationen wie zum Beispiel Nephropathie, Retinopathie oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Daher gilt: Je früher professionelle Hilfe bei einer Ess-Störung in Anspruch genommen wird, desto besser ist es.

Typisch für eine Binge-Eating-Störung („exzessives Essen“) sind immer wiederkehrende Essanfälle. Meist sind Menschen mit Typ-2-Diabetes betroffen, die über ihr Essverhalten die Kontrolle verloren haben und innerhalb kurzer Zeit große Nahrungsmengen zu sich nehmen.

Die Diabulimia wird überwiegend bei Mädchen und jungen Frauen mit Typ-1-Diabetes beobachtet. Da Insulin die Gewichtszunahme begünstigt, werden die notwendigen Insulingaben gezielt ausgelassen. Das Absetzen von Insulin, um eine Gewichtsabnahme zu erreichen, ist jedoch gefährlich: Da die Diabetes-Erkrankung quasi unbehandelt bleibt, drohen ernste und potentiell lebensbedrohliche Komplikationen, wie etwa eine diabetische Ketoazidose, die mit einer starken Übersäuerung des Körpers einhergeht.

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Stand: 04.12.2019